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minutenlang schweigend dagesessen und haben gehorcht, ob du nicht doch e ndlich kämest.
Alles vergebens. Endlich steht der Kanzleidirektor, der viel länger geblieben ist, als er
ursprünglich wollte, auf, verabschiedet sich, bedauert mich sichtlich, ohne mir helfen zu
können, wartet in unbegreiflicher Liebenswürdigkeit noch eine Zeitlang in der Tür, dann geht
er. Ich war natürlich glücklich, daß er weg war, mir war schon die Luft zum Atmen
ausgegangen. Auf den kranken Advokaten hat alles noch stärker eingewi rkt, er konnte, der
gute Mann, gar nicht sprechen, als ich mich von ihm verabschiedete. Du hast wahrscheinlich
zu seinem vollständigen Zusammenbrechen beigetragen und beschleunigst so den Tod eines
Mannes, auf den du angewiesen bist. Und mich, deinen Onkel, läßt d u hier im Regen fühle
nur, ich bin ganz durchnäßt stundenlang warten und mich in So rgen abquälen."
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